Ohrakupunktur

 

Die Ohrakupunktur, auch Auriculotherapie genannt, war bereits in der Antike zum ersten Mal erwähnt.

In den fünfziger Jahren erforschte der französische Neurologe Dr. Paul Nogier erfolgreich diese in Vergessenheit geratene Therapie. Er erkannte, dass Bereiche der Ohrmuschel über Reflexe mit allen inneren Organen des Körpers verbunden sind. Erst Ende 1959 findet man die Bezeichnung Ohrakupunktur erstmalig in der chinesischen Akupunkturliteratur.

Die Ohrakupunktur ist im Gegensatz zur Körperakupunktur eine Reflexzonentherapie. Für die Diagnose und Behandlung kommen über 200 genau beschriebene Punkte in Frage. Über diese Punkte ist es möglich, die Funktionen von Organen, Nerven, Muskeln und Gelenken, aber auch den Geistes– und Gemütszustand mit Akupunktur-Nadeln zu beeinflussen.

Für das genaue Auffinden dieser Punkte im Ohr benutze ich einen Punkttaster, mit dem druckschmerzhafte bzw. druckdolente Stellen gesucht werden, die dann erst genadelt werden.

Das Setzen der Nadeln kann vom Patienten als leicht schmerzhaft empfunden werden.